Gute-Laune-Wetter

Gestern war unglaublich gutes Wetter, was mir sehr gute Laune, einen ersten Sonnenbrand und schmerzende Füße bescherte. Auf meinem ersten Trip allein durch Buenos Aires mit Ziel „Jardin Japones“ (also dem Japanischen Garten) bin ich noch einmal zu Friedhof gegangen – diesmal habe ich den Eingang gefunden und bin eine kleine Ewigkeit durch die verschiedenen Gänge getigert. Danach kam ich noch an einer kleinen Kirche vorbei, es war gerade Gottesdienst, weswegen keine Fotos erlaubt waren. Danach ging es – wie Anfang der Woche – wieder zur Rechts-Fakultät, diesmal jedoch weiter zum Plaza Naciones Unidas, über den Plaza Alemania (außer einer deutschen Fahne, einem Erklärungsschild auf deutsch und dem Namen war da allerdings wenig Alemania-Feeling) bis hin zum Jardin Japones. Dort musste ich leider umkehren, weil der Arbeitsbeginn näher rückte, so dass ich zwar einmal um den Garten herumgegangen bin (er war viel kleiner, als erwartet), aber nicht hinein (sie wollten 32 Pesos dafür haben, und das war mir dann für 5-10 Minuten doch zu viel). Nächste Woche muss ich nochmal dort hinein.

Hinweg

Auf dem Rückweg kam ich noch an einigen weiteren Parks vorbei und war am Ende froh, angekommen zu sein, weil mir dann doch die Füße weh taten.

Rückweg

 

Meine Füße wurden dann völlig überrascht, als sie nachmittags schon wieder laufen durften (dabei hat sich herausgestellt, dass das „wichtig aussehende Gebäude“ neulich eine weitere Uni-Fakultät war – hey, warum haben die so krasse Universitätsgebäude hier?!): Wir haben Christian zu einer weiteren Sprachaufnahme im Museo Nacional de Bellas Artes begleitet (während er beschäftigt war, habe ich mir das Museum angeschaut, Anna hat sich in den Park in die Sonne gelegt) und sind danach noch ein wenig umhergewandert. Auch einen Supereisbecher-Eisladen haben wir mit Christians Hilfe noch gefunden und waren dann noch in einem Buchladen, der sich in einem Theater befindet (ziemlich cool), bevor wir wieder zurück zum Lab gefunden haben. Dort angekommen, hätten wir eigentlich schon gleich wieder gehen müssen, weil Christians Geburtstagsfeier für diesen Abend geplant war.

Eine halbe Stunde später sind wir dann tatsächlich los und hatten dann das erste mal das Vergnügen, in der U-Bahn zu fahren (voll und enorm warm und stickig). Wir kamen eine Stunde zu spät an der Bar an, weswegen die Reservierung verfallen war und nachdem wir 50(!!!!) Minuten gewartet haben, dass wir einen Platz bekommen, sind wir schlussendlich doch in ein Restaurant gegangen, wo es Budweiser und Picadas gab. Mir ist dabei wieder mal aufgefallen, dass das Essen hier leider nicht immer so besonders ist – ganz schlimm waren kleine Würste, die im ersten Moment nach Wiener schmeckten, im zweiten nur noch nach Chlor.

Gegen halb zwei waren wir dann nach einer lustigen Busfahrt wieder zu Hause. Heute wollen wir unseren Wochenend-Trip nach Uruguay buchen. Auf meiner Tour gestern habe ich rund 200 Fotos gemacht, die kommen dann spätestens morgen früh (also, unser früh, nicht euer früh), die muss ich nämlich erst noch durchsehen, sortieren und ordentlich beschriften – und das dauert immer Ewigkeiten.

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