Der böse Dienstag

Der gestrige Tag begann kühl und windig. Als wir jedoch vor der Arbeit noch auf eine kleine Stadt-Erkundungstour gingen (mehrfach wurde uns der „Cementerio de Recoleta“, also der Friedhof, als Anlaufpunkt genannt), kamen wir doch ganz schön ins Schwitzen unter der warmen Sonne. Den Eingang zum Friedhof haben wir verpasst, aber man konnte von außen bereits sehen, wie prunkvoll die Begräbnisse im Inneren sein müssen. Ich werde mich definitiv noch einmal auf den Weg hinein machen, denn dort liegen wohl viele Berühmtheiten von Argentinien begraben.

Wir liefen also an dem Friedhof vorbei (hier gab es eine Vielzahl von Bars, deswegen wurde uns das Gebiet für abends zum Weggehen empfohlen) und erreichten eine riesig große Straße, die uns irgendwann zum japanischen Garten geführt hätte (noch eins meiner „muss ich unbedingt sehen“-Ziele). Dort gab es mehrere kleine Parks und ein griechisch anmutendes Gebäude, von dem wir auf Arbeit erfuhren, dass dies die Law-Fakultät der Uni ist.

Da unser Arbeitsbeginn nahe rückte, machten wir uns auf den Rückweg, stolperten dabei noch durch eine „Mall“, in der es ausschließlich alle Arten von Einrichtungsgegenständen gab (Betten, Regale, Türschlösser, Sauna, …) und kamen dann nach einem gemütlichen Fußmarsch im Krankenhaus an.

Unsere erste Aufgabe bestand darin, Audio-Sprachdateien auseinanderzuschneiden, um später ein Forced Alignment damit durchzuführen. Zum Mittag brachte uns Christian eine Vielzahl von Empanadas (diese gefüllten Teigtaschen, die wir auch bei Jorge bekommen hatten), besonders die „Caprese“ (also gefüllt mit Tomate, Käse und Basilikum) waren traumhaft.

Mein Arbeitstag endete sehr früh mit riesigen Kopfschmerzen, so dass ich bereits um 4 nach Hause ging. So ganz weg ist es auch heute morgen noch nicht, aber ich hoffe, dass ich diesen Tag besser überstehe als den gestrigen.

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